Stottern

Beim Stottern handelt es sich um eine Redeflussstörung mit folgenden Symptomen:


  • Wiederholungen ( von Satzteilen, W√∂rtern, Silben, Lauten)
  • Blockaden¬† ( stumm oder h√∂rbar)
  • Dehnungen ( Verl√§ngerungen von Lauten)

 

Diese Symptome können isoliert oder gekoppelt auftreten. Im Zusammenhang mit dem Stottern treten z.B. Sekundärsymptome auf. Häufige Sekundärsymptome sind:


  • Mitbewegungen im Gesicht oder Ganzk√∂rperlich
  • Vermeidung von Blickkontakt
  • Vermeideverhalten ( z.B. Situationen in denen das Stottern geh√§uft auftritt werden gemieden)
  • Umschreibungen ( z.B. von W√∂rtern die zu einem Stottersymptom f√ľhren k√∂nnten)
  • Einschub von W√∂rtern auch im Sinne eines Starters

 

Ein wichtiges Kriterium zur Einstufung des Schweregrades ist die Sprechanstrengung bzw. der Druck der bei den Symptomen auftritt, sowie auch mögliche Mitbewegungen oder Vermeideverhalten.

Beim Stottern handelt es sich immer um ein unfreiwilliges Wiederholung von W√∂rtern, Silben und Lauten. H√§ufig kommt es durch das Vermeideverhalten zu Satzabbr√ľchen, Satzumstellungen, Wort- und Lauteinsch√ľben.Die Ursache des Stotterns ist ein als ein multifaktorielles Ph√§nomen zu sehen.

Viele weitere n√ľtzliche Informationen finden sie auf der Internetseite der ¬†deutschen Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V.

www.bvss.de

 

Poltern

Beim Poltern handelt es sich ebenfalls um ¬†eine Redeflussst√∂rung, die durch zu schnelles Sprechen, Verschmelzung von Silben, phonologische Fehler, √ľberhastetes Sprechen gekennzeichnet ist. Durch die St√∂rung in der gedanklichen Planung ist die Spontansprache oftmals schwer verst√§ndlich. Oftmals f√§llt es dem Zuh√∂rer schwer dem Inhalt zu folgen. Die Ursache dieser Redeflussst√∂rung ist unbekannt, eine erbliche Veranlagung wird vermutet.¬† Das Poltern kann mit Sprachentwicklungsst√∂rungen, St√∂rungen der Aufmerksamkeit, Leserechtschreibst√∂rungen, motorischer Koordinationsschw√§che, motorischer Unruhe und Impulsivit√§t kombiniert auftreten. Durch intensive √úbungen zur Verbesserung der Wahrnehmung k√∂nnen bei guter Motivation des Patienten Fortschritte erreicht werden. Das Erlernen zu einem angemessenen Umgang mit der Symptomatik, ist f√ľr den Patienten wie auch f√ľr die Angeh√∂rigen von gro√üer Bedeutung.

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