Sprachstörungen (Aphasie) :

Hierbei handelt es sich um eine Störung der Sprache und des Sprachsystems nach abgeschlossenem Spracherwerb aufgrund einer erworbenen HirnschĂ€digung wie subkortikale SchĂ€digung, Schlaganfall (Apoplex), Hirntumoren, entzĂŒndliche Prozesse im Gehirn. Die Intelligenz ist hĂ€ufig nicht davon nicht betroffen. Aphasien können sich auf vielen Wegen Ă€ußern. Davon betroffen können sein:

  • die Wortfindung
  • die Grammatik
  • der Satzbau
  • das Lesen
  • das Schreiben
  • der Umgang mit Zahlen
  • das LesesinnverstĂ€ndnis
  • die Textverarbeitung
  • die Semantik (Bedeutung)
  • die Phonologie
  • die Morphologie (Wortbildung)
  • die Pragmatik

 

Durch ein standardisiertes Testverfahren wie durch den AAT (Aachener Apahsietest) erhĂ€lt man Informationen ĂŒber die Sprachstörung und kann diese den spezifischen Syndromen zu ordnen wie die Broca- Aphasie, Wernicke- Aphasie, Globale- Aphasie, Leitungsaphasie und die Sonderformen. Die Einteilung der Sprachstörung ist aufgrund der darauf folgenden Therapie von großer Wichtigkeit, da jede unterschiedliche Leitsymptome hat und es verschiedene Herangehensweisen voraussetzt.

 

Bei einer Aphasie ist es besonders wichtig, dass die  Sprachtherapie so frĂŒh wie möglich erfolgt, um  best mögliche Verbesserungen erzielen zu können.

 

Als Daumenregel  kann man sich merken: Die Sprachtherapie sollte so schnell wie möglich beginnen und das erste Jahr nach dem Schlaganfall ist das Wichtigste im Sinne der Verbesserungen.

 

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